Mittwoch, 23. Januar 2019

Leistungsspange 2018

165 Leistungsspangen vergeben
Probleme machte der Staffellauf

Ein Kindheitstraum vieler kleiner Jungen wurde wahr: Auf dem Parkplatz des Sportplatzes standen Feuerwehrwagen soweit das Auge reicht.

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Von Belinda Raffel (Westfälische Nachrischten)

Über 450 Jugendfeuerwehrmänner – und Frauen – aus ganz NRW bewiesen ihr Können am Samstagmorgen bei der Leistungsspange. Insgesamt 25 Gruppen á neun Mitglieder nahmen teil, darunter auch Gruppen aus Bergkamen, Recklinghausen und Unna. „Die ersten Teilnehmer erreichten Saerbeck bereits um 7 Uhr morgens und frühstückten, bevor der Spaß um 9 Uhr begann“, so Ulrich Quooß, einer der drei Organisatoren. Zusammen mit Andre Joanning und Matthias Lütke Drieling bereitete er die sportliche Veranstaltung seit einem dreiviertel Jahr vor. Der Wettbewerb findet jedes Jahr statt, davon alle zwei Jahre im Kreis Steinfurt. „Wir haben uns gemeldet, weil Saerbeck sehr mittig liegt und um Anerkennung der anderen Jugendfeuerwehren zu ernten“, erklärte Matthias Lütke Drieling.

Die Jugendlichen mussten sich bei besten Sommertemperaturen in fünf Disziplinen beweisen: Staffellauf, Kugelstoßen, Löschangriffe, Schnelligkeitsübungen und einer Fragerunde zu allgemeinen und feuerwehrspezifischen Themen.

Um die Leistungsspangenabzeichen zu bekommen, musss man mindestens 15 Jahre alt sein, oder es im gleichen Jahr, und bereits ein Jahr MItglied der Jugendfeuewehr sein. Die Leistungsspange ist das  höchste Abzeichen der Jugendfeuerwehr. Die Spange symbolisiert mit einem Wasser- und Feuerzeichen die Aufgaben eines Feuerwehrmannes. Eine laufende Uhr zeigt die ständige Bereitschaft.

Die Disziplinen Staffellauf und Kugelstoßen wurden in normalen Sportklamotten absolviert, den Rest der Auf-gaben musste in Dienstkleidung erledigt werden.

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„Mir ist das Sprinten am schwersten gefallen, weil wir uns darauf nicht gut genug vorbereitet haben. Glücklicherweise haben wir es heute geschafft, in den Übungen waren wir oft zu langsam“, sagte Annika Bierbaum, ein Jugendfeuerwehrmitglied aus Ochtrup. „Einfach dagegen war der Löschangriff, den haben wir gefühlte tausend Mal geprobt.“

Auch Marvin Plugge, Mitglied der Saerbecker Jugendfeuerwehr, fiel der Staffellauf am schwersten. „Der Fragenteil machte mir dagegen keine Sorgen, genau wie der Löschangriff.“

Bei der anschließenden Siegerehrung ging niemand leer aus: Alle Teilnehmer haben bestanden. Insgesamt 165 Abzeichen wurden an dem Tag vergeben. Ein überraschender Feuerwehreinsatz krönte das Ende der Veranstaltung. Nur zwei Minuten nach Ende der Siegerehrung gingen die ersten Pieper los, und die Hälfte der Feuerwehrmänner gingen ihrer Pflicht nach.

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