Dienstag, 18. Dezember 2018

Leitstelle des Kreises Steinfurt für Brandschutz, Katastrophenschutz, und Rettungsdienst

 kreisleitstelle

Frankenburgstraße 4
48431 Rheine
Tel.: 05971 936-0
Fax: 05971 936-200
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemäß § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) NRW unterhält der Kreis Steinfurt eine ständig besetzte Leitstelle für den Feuerschutz und den Rettungsdienst.
Die Leitstelle des Kreises hat am 01.05.1995 ihre Tätigkeit in den neu errichteten Räumlichkeiten aufgenommen.

Aufgabe der Leitstelle ist die Abfrage der Notrufe über die Notrufnummer "112" und die Alarmierung der Einheiten von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz für alle Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt.

Weiterhin wird die Rufnummer für den Krankentransport im Kreis Steinfurt "05971/19222" durch die Leitstelle abgefragt. Die Rufnummer dient der Entlastung des Notrufes bei der Bestellung von Krankentransporten (nicht dringliche Transporte!).

Die im Kreis Steinfurt ansässigen Krankenhäuser melden ihre Aufnahmebereitschaft für Patienten der Leitstelle (Bettennachweis), so ist eine effetkive Unterstützung der Einsatzkräfte bei der Auswahl des Zielkrankenhauses gegeben.

Der Notruf 112

Der Notruf ist ein Signal, das übermittelt wird, um bei einem Notfall professionelle Helfer wie Rettungsdienste, Feuerwehren oder die Polizei zu alarmieren. Je nach Situation wird bei der Rufannahme entschieden, ob ein Einsatz erfolgt. Der Notruf kann über verschiedene Kommunikationskanäle abgesetzt werden, gewöhnlich telefonisch, aber auch über Rufsäulen, Funk und Seenotsignale.

In allen Ländern der EU und der EFTA sowie in Russland, der Ukraine und einigen weiteren Ländern in Europa gilt die Euronotrufnummer 112.

 

Notruf per Telefon

Der Notruf, der die meisten Menschen direkt im Unglücksfall betrifft, ist der telefonische. Für das Verhalten und die wesentlichen Informationen beim Tätigen eines Notrufs wurden einige Regeln über die Angaben erstellt, die das problemlose Abwickeln erleichtern sollen.

Die 5 W-Fragen

  • Wo ist etwas geschehen?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor? bzw. Welches Ausmaß hat die Zerstörung?
  • Warten auf Rückfragen! / Wer meldet?

Der Anrufer sollte erst auflegen, wenn die angerufene Leitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet. Das Nennen der Rückrufnummer ist wünschenswert, weil dadurch die Möglichkeit besteht, bei Rückfragen Kontakt mit dem Mitteiler aufzunehmen. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn die Rettungskräfte den Einsatzort nicht auffinden können.

Darüber hinaus soll beim Notruf auch auf Besonderheiten aufmerksam gemacht werden wie beispielsweise Feuer, Auslaufen von Flüssigkeiten oder eingeklemmte Personen. Bei Vergiftungen sollte man, falls möglich, auch die eingenommene Substanz (zum Beispiel Medikamente, Spülmittel oder Pflanzenteile) mitteilen. Bei Verkehrsunfällen mit Gefahrguttransporten sollte auf die orangefarbigen Warntafeln und eventuell vorhandene Kennzahlen auf den Tafeln hingewiesen werden.

Ein Notruf kann von jedem Telefon aus immer kostenlos erfolgen – Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. Dies gilt auch für Mobiltelefone. Hier wurden international im GSM-Standard die 112 als Notrufnummer eingeführt. Auch ohne SIM-Karte oder PIN kann man in vielen Ländern diese Nummern wählen und wird daraufhin mit der Leitstelle wie Rettungsdienst oder Feuerwehr verbunden. Mobiltelefone vieler Hersteller erlauben sogar das Wählen dieser Nummer bei aktivierter Tastensperre. In Deutschland wurde die Möglichkeit, Notrufe auch ohne betriebsbereite SIM-Karte absetzen zu können, gesperrt, um den Missbrauch von Notrufnummern zu verhindern.

Notruf für Hörbehinderte

Für Menschen mit Hör- oder Sprachschädigung besteht die Möglichkeit, im Kreis Steinfurt die Notfall Hilfe per Fax herbeizurufen.

Die Rettungs- bzw. Feuerwehrleitstellen Steinfurt ist mit einem Notruf Faxgerät ausgestattet, welches rund um die Uhr überwacht wird. Erreichbar ist dieses Notruf-Faxgeräte über die  Notruf-Faxnummer 05971 93 62 50.

Die eingehenden Notruf-Faxe werden angenommen und vom Disponenten an den Absender mittels eines Vordruck für ein Antwort-Fax  rückbestätigt. In der Kreisleitstelle werden die an die Notfallfaxnummern gesandten Faxe in digitaler Form (am Disponentenrechner) den Disponenten zur weiteren Bearbeitung ausgegeben. Die Leitstelle des Kreises Steinfurt bietet im Internet einen Vordruck für ein Notfall-Fax an, welcher ausgedruckt und mit den persönlichen Daten versehen am Faxgerät platziert werden kann. So muss im Notfall lediglich noch die Art der gewünschten Hilfe angekreuzt und das Fax abgesendet werden.

Für den mobilen Einsatz eignen sich dabei insbesondere faxfähige Mobiltelefone oder tragbare Faxgeräte.

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